Abensberger Nachrichten

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Pöglstraße — Pressemitteilung der Fa. Westermayer

Nach­fol­gend ver­öf­fent­li­chen wir auf Wunsch der Fa. Wes­ter­may­er GdbR die Pres­se­mit­tei­lung und den Plan zur aktu­el­len Situa­ti­on in der Pögl­stra­ße:

 

 

Pres­se­infor­ma­ti­on — Ver­kehrs­si­tua­ti­on Pögl­stra­ße Abens­berg

Auf­grund zahl­rei­cher Rück­fra­gen in den letz­ten Tagen, wol­len wir die Öffent­lich­keit über die der­zei­ti­gen Akti­vi­tä­ten am Betriebs­ge­län­de von Raab Kar­cher Bau­stof­fe und der angren­zen­den bzw. durch­que­ren­den Pögl­stra­ße infor­mie­ren.

Als Grund­stücks­ei­gen­tü­mer und Ver­mie­ter ist es uns schon sehr lan­ge ein Anlie­gen, die gege­be­ne Gefah­ren­si­tua­ti­on durch den Stap­ler- und LKW-Ver­kehr auf der Pögl­stra­ße zu besei­ti­gen. Bekannt­lich ist die Pögl­stra­ße ein viel­fach genutz­ter Weg zum Bahn­hof Abens­berg, es befin­det sich eine öffent­li­che Bus­hal­te­stel­le inmit­ten der Stra­ße und zudem wird die Stra­ße als Schul­weg von vie­len Kin­dern genutzt, obwohl kein Geh­steig die Stra­ße beglei­tet.

Die ers­ten Über­le­gun­gen zur Ver­le­gung der den Betrieb Westermayer/Raab Kar­cher Bau­stof­fe durch­que­ren­den Pögl­stra­ße fan­den bereits vor mehr als 20 Jah­ren statt. Mit­te der 1990er Jahr haben wir Plä­ne in Abstim­mung mit den Behör­den fer­ti­gen las­sen, die die Ver­le­gung der jet­zi­gen Pögl­stra­ße direkt an die Bahn­li­nie Ingol­stadt — Regens­burg und damit außer­halb des Betriebs­ge­län­des von Raab Kar­cher Bau­stof­fe beinhal­te­ten.

Vor­aus­set­zung hier­für war der Grund­er­werb des gesam­ten Bahn­ge­län­des und zwar vom heu­ti­gen Thea­ter am Bahn­hof bis hin zur Regens­bur­ger Stra­ße und eine Eini­gung mit der Stadt Abens­berg zur Ver­le­gung der Stra­ße, die laut Aus­kunft der Stadt öffent­lich gewid­met war. Nach dem Schei­tern der Erwerbs­ver­hand­lun­gen mit dem dama­li­gen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer der Deut­schen Bahn AG muß­ten wir die Plä­ne jedoch ad acta legen.

Nichts­des­to­trotz haben wir bereits zum dama­li­gen Zeit­punkt mehr­fach ver­sucht für die gefah­ren­träch­ti­ge Pögl­stra­ße eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung von min­des­tens Tem­po 30 zu errei­chen. Dies auch des­halb, da bereits Gott sei Dank glimpf­lich aus­ge­gan­ge­ne Unfäl­le durch Zusam­men­stö­ße von Stap­lern mit PKW's pas­siert waren. Auch die­se Bestre­bun­gen lie­fen lei­der ins Lee­re.

Wir haben unser Vor­ha­ben jedoch nie ganz auf­ge­ge­ben und in den Jah­ren 2005 bis 2010 immer wie­der mit der Deut­schen Bahn AG die Grund­er­werbs­ver­hand­lun­gen fort­ge­setzt. Nach Ände­rung der Zustän­dig­kei­ten — Fa. Aure­lis hat die Grund­stü­cke von der DB über­nom­men — konn­ten wir schließ­lich Ende des Jah­res 2014 die benö­tig­ten Grund­stü­cke für eine Stra­ßen­ver­le­gung und Neu­ord­nung des Betriebs­ge­län­des end­gül­tig erwer­ben.

Dies war gleich­zei­tig der Beginn unser Anlie­gen zur end­gül­ti­gen Gefah­ren­be­sei­ti­gung und zu einer Neu­ord­nung der inner­be­trieb­li­chen Logis­ti­k­ab­läuf bei Raab Kar­cher Bau­stof­fe zu star­ten. Die bei­lie­gen­de Pla­nung zur Ver­le­gung der Pögl­stra­ße wur­den in enger Abstim­mung mit den zustän­di­gen Behör­den und der Deut­schen Bahn AG erar­bei­tet und immer wie­der ver­fei­nert. Die Pla­nung selbst wur­de von uns beauf­tragt und beinhal­tet eine groß­zü­gi­ge Lösung mit wesent­lich ver­bes­ser­ter Anbin­dung der Pögl­stra­ße an die Bahn­hof­stra­ße, einen Geh­weg für die Fuß­gän­ger und eine Anbin­dung an die Regens­bur­ger Stra­ße als Kreu­zungs­punkt zum Arn­ho­fe­ner Weg hin. Auch die von der Stadt Abens­berg beab­sich­tig­te Schaf­fung der P+R-Anlage Bahn­hof ist zum Groß­teil auf unse­ren Grund­stü­cken geplant wor­den.

Nach nun­mehr mehr als 2jähriger Pla­nungs­zeit scheint die­ses Pro­jekt jedoch aber­mals zu schei­tern. Die Stadt Abens­berg hat uns, nach­dem mehr als 20 Jah­re lang die Aus­sa­ge der öffent­li­chen Wid­mung der Pögl­stra­ße alt immer wie­der betont wur­de, auf Rück­fra­ge und Recher­che mit­ge­teilt, daß es kei­ne öffent­li­che Wid­mung der Pögl­stra­ße gibt. Wir haben mehr­fach ver­sucht mit der Stadt Abens­berg eine ein­ver­nehm­li­che Lösung zur Ver­le­gung der Stra­ße zu errei­chen, jedoch ohne Erfolg.

Die öffent­li­che Nut­zung der das Betriebs­ge­län­de durch­que­ren­den Pögl­stra­ße ist rein recht­lich gese­hen daher seit jeher mehr als zwei­fel­haft, da es sich um ein Pri­vat­grund­stück und dem­nach auch um einen Pri­vat­weg han­delt. Als Grund­stücks­ei­gen­tü­mer sind wir daher im Fal­le von Unfäl­len voll in der Haf­tung. Schon allei­ne aus die­sem Grun­de waren wir zum Han­deln gezwun­gen.

In Abstim­mung mit unse­rem Mie­ter und unse­rem Rechts­bei­stand haben wir daher aus Sicher­heits- und Haf­tungs­grün­den die Geschwin­dig­keit auf unse­rem Grund­stück, d.h. auf dem Betriebs­ge­län­de unse­res Mie­ter Raab Kar­cher Bau­stof­fe auf 10 km begrenzt. Außer­dem wei­sen wir die Nut­zer der Pögl­stra­ße dar­auf hin, daß es sich um einen Pri­vat­weg han­delt und jeg­li­che Benut­zung auf eige­ne Gefahr erfolgt.

Wir bedau­ern die­se Ent­wick­lung außer­or­dent­lich und bit­ten die Bevöl­ke­rung um Ver­ständ­nis für die­se Maß­nah­me.

mit freund­li­chen Grü­ßen

Josef Wes­ter­may­er

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