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Pöglstraße — Pressemitteilungen der Stadt Abensberg

Heu­te erreich­ten uns zwei Pres­se­mit­tei­lun­gen der Stadt Abens­berg, die sie nach­fol­gend im Ori­gi­nal nach­le­sen kön­nen:

PM vom 26.09.2017, bei uns ein­ge­gan­gen am 09.10. 9:13 Uhr:

"Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Abens­berg
26.9.17
Pögl­stra­ße
Die Stadt Abens­berg bedau­ert, dass die Fir­ma Wes­ter­may­er GdbR mit einer
Sper­rung der seit je öffent­lich genutz­ten Pögl­stra­ße droht, statt das fai­re Ange­bot zur
güt­li­chen Bei­le­gung der Situa­ti­on anzu­neh­men. Die bis­he­ri­gen Ver­laut­ba­run­gen der
Wes­ter­may­er GdbR bedür­fen fer­ner der inhalt­li­chen Rich­tig­stel­lung.
Alte Kar­ten der Lan­des­ver­mes­sung bele­gen, dass die Pögl­stra­ße bereits im 19ten
Jahr­hun­dert im Zusam­men­hang mit der Errich­tung des Bahn­ho­fes als öst­li­cher
Ver­kehrs- Zubrin­ger zwi­schen der Regens­bur­ger Str. und dem Bahn­hof errich­tet
wur­de.
Aus­weis­lich der im Archiv vor­han­de­nen Unter­la­gen wur­de die Stra­ße mit Wis­sen und
Bil­li­gung der dama­li­gen Reichs­bahn von der Stadt Abens­berg gebaut. Auch die
spä­te­re Asphal­tie­rung und die Unter­halt­maß­nah­men erfolg­ten mit Wis­sen und
Bil­li­gung der Deut­schen Bahn aus­schließ­lich durch die Stadt und auf deren Kos­ten.
Eigen­tü­mer der Stra­ßen­tras­se und der angren­zen­den Berei­che war bis 2014 die
Reichs­bahn und spä­ter deren Rechts­nach­fol­ger.
Die Fa. Wes­ter­may­er war bis 2014 Päch­te­rin der Bahn­grund­stü­cke und hat­te dar­auf
Lager­hal­len und einen Lager­platz errich­tet, den sie zunächst selbst nutz­te, dann an
die Fa. Raab Kar­cher ver­pach­te­te.
Ein Teil des West­be­reichs des Grund­stücks war gerau­me Zeit von der Fa Krä­mer
gepach­tet, die dort eben­falls ein Lager­ge­bäu­de unter­hielt. Auch die­ser Teil wur­de
dann pacht­wei­se von der Fa. Wes­ter­may­er GbR über­nom­men und an Raab Kar­cher
unter­ver­pach­tet.
Die Pögl­stra­ße führt als öffent­lich genutz­te Stra­ße seit je durch das Betriebs­ge­län­de
der Wes­ter­may­er GbR, dann Raab Kar­cher und dien­te und dient auch der
Erschlie­ßung sämt­li­cher anlie­gen­der Grund­stü­cke und Lager­ge­bäu­de. Weil es sich
bei der Pögl­stra­ße um eine öffent­li­che Stra­ße han­delt, ist die Stadt sowohl
ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­tig als auch unter­halts­pflich­tig. Die­sen Pflich­ten kommt die
Stadt seit je nach.
Rich­tig ist, dass die Fa. Wes­ter­may­er das Bahn­are­al seit den 90iger Jah­ren inklu­si­ve
der Pögl­stra­ße erwer­ben woll­te. Der Fir­ma Wes­ter­may­er war auch bewusst, dass auf
dem Grund­stück eine öffent­lich genutz­te Stra­ße lag. Auf mehr­fa­che Bit­ten
ver­mit­tel­ten die Stadt und Herr LRat Neu­mey­er zwi­schen Wes­ter­may­er und Bahn.
2014 schließ­lich kam es zum Ver­kauf des Grund­stücks an Wes­ter­may­er.
Ein durch­setz­ba­res Vor­kaufs­recht der Stadt bestand anders als von Wes­ter­may­er
behaup­tet zu kei­nem Zeit­punkt.
Falsch ist in die­sem Zusam­men­hang eben­falls die Behaup­tung der Fa. Wes­ter­may­er
die Sper­re der „Pri­vat­stra­ße“ sei wegen des Stap­ler­ver­kehrs aus Sicher­heits-grün­den
nötig.
Dies ist in zwei­fa­cher Hin­sicht nicht kor­rekt.
Zum einen ist die Pögl­stra­ße eine öffent­li­che Stra­ße zu deren Sper­re die Fa.
Wes­ter­may­er nicht befugt ist.

Zum zwei­ten ist der Stap­ler­ver­kehr im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum nach den Regeln
der StVO zu bewer­ten. Eine Haf­tungs­ver­ant­wor­tung der Fa. Wes­ter­may­er GbR ist
daher nicht gege­ben.
Die Fa. Wes­ter­may­er streb­te seit etwa Mit­te der 90iger Jah­re zur Opti­mie­re­ung des
eige­nen Betriebs­ge­län­des eine Ver­le­gung der Pögl­stra­ße Rich­tung Gleis­kör­per an.
Dazu wur­de der Stadt­rat mehr­fach befasst.
Die Eck­punk­te waren, dass die Stadt sich bereit erklärt, sich an den Kos­ten der
neu­en Pögl­stra­ße bis zu einem Betrag von 100.000 € zu betei­li­gen, die­se nach
Fer­tig­stel­lung die neue Tras­se für den öffent­li­chen Ver­kehr zu wid­men und dann die
alte Pögl­stra­ße zur Pri­vat­stra­ße abzu­stu­fen.
Wohl aus Grün­den der inter­nen Kos­ten­ver­tei­lung Westermayer/Raab Kar­cher kam
es bis heu­te nicht zu einer Umset­zung der Ver­le­gung.
Seit 2016 behaup­tet die Fa Wes­ter­may­er, die Pögl­stra­ße sei eine rei­ne Pri­vat­stra­ße
und droht (wie jetzt durch Hin­weis­be­schil­de­rung) mit einer Sper­re der Stra­ße für den
öffent­li­chen Ver­kehr.
Gleich­zei­tig hat die Fa. Wes­ter­may­er mehr­fach in die­sem Kon­text völ­lig über­zo­ge­ne
For­de­run­gen an die Stadt adres­siert. Kern die­ser For­de­run­gen ist, dass die Stadt
und damit der Steu­er­zah­ler die bestehen­de Pögl­stra­ße (von der die Fa. behaup­tet
sie sei eine Pri­vat­stra­ße) sanie­ren soll.
Des wei­te­ren wür­de die Fa. Wes­ter­may­er die neue Pöglstr. bau­en und der Stadt
zunächst ein 20jähriges Nut­zungs­recht ein­räu­men.
Der Steu­er­zah­ler soll für die­ses befris­te­te Recht jähr­lich ca. 72.000 € bezah­len.
Bezo­gen auf die Nut­zungs­zeit ist das ein Gesamt­be­trag von ca. 1,4 Mil­lio­nen €.
Zusätz­lich unter­liegt die­se Nut­zungs­ent­schä­di­gung einer Inde­xie­rung, wonach bei
einer Stei­ge­rung der Lebens­hal­tungs­kos­ten um mehr als 10% eine
Miet­preis­an­pas­sung zu 75% erfolgt. Die Fir­ma ist nicht bereit der Stadt das Eigen­tum
an der alten oder neu­en Tras­se zu über­las­sen.
Die gefor­der­te Sum­me steht in kei­ner Rela­ti­on zu den geschätz­ten Bau­kos­ten der
Stra­ße. Eine zeit­lich befris­te­te Rege­lung, die die Stadt in eine finan­zi­el­le
Dau­er­an­hän­gig­keit bringt, kann im Sin­ne der Bür­ger genau­so wenig akzep­tiert
wer­den.
Die Stadt hat dem­ge­gen­über in Abstim­mung mit den Frak­tio­nen fol­gen­des
ange­bo­ten. Anders als behaup­tet gilt die­ses Ange­bot nach wie vor:
1. Die Stadt erwirbt das Eigen­tum an der Tras­se der neu­en Pögl­stra­ße zum
Preis von 80,– €/qm zzgl. ent­stan­de­ner Neben­kos­ten wie antei­li­ge
Grund­er­werb­steu­er, Notar, Ver­mes­sungs­kos­ten.
2. Die Stadt erwirbt die west­li­che Grund­stücks­flä­che, die im Gel­tungs­be­reich des
Bebau­ungs­plan-Ent­wurfs „P-R-Anla­ge Bahn­hof“ liegt zum Preis von 80,–
€/qm zzgl. ent­stan­de­ner Neben­kos­ten wie antei­li­ge Grund­er­werb­steu­er,
Notar, Ver­mes­sungs­kos­ten.
3. Die Stadt über­nimmt die voll­stän­di­gen Kos­ten für den Umbau der Stra­ße im
Gel­tungs­be­reich die­ses Bebau­ungs­plans. Die­ser Umbau stellt die
Ver­knüp­fung der neu­en Pögl­stra­ße zum bestehen­den Stra­ßen­netz sicher und
schafft zudem öffent­li­che Park­plät­ze.

4. Die Fir­ma Wes­ter­may­er errich­tet die neue Pögl­stra­ße ein­schließ­lich des
Geh­we­ges auf deren Kos­ten. Die Stadt über­nimmt die Kos­ten des Geh­we­ges
mit einem Betrag von max. 100.000 €.
5. Die Stadt wid­met nach Fer­tig­stel­lung der neu­en Pögl­stra­ße die­se als
Gemein­de­stra­ße und stuft die alte Pögl­stra­ße zur Pri­vat­stra­ße ab.
6. Die Fa. Wes­ter­may­er trägt auf der Tras­se der alten Pögl­stra­ße eine
Dienst­bar­keit für die Stadt Abens­berg ein, die die dort lie­gen­den
Kanal­lei­tun­gen und Was­ser­lei­tun­gen oder sons­ti­ge Lei­tun­gen wie Gas,
Tele­kom, Kabel etc. sichert.
Die Fa. Wes­ter­may­er hat die­ses Ange­bot abge­lehnt und ver­sucht wei­ter
Maxi­mal­for­de­run­gen durch­zu­set­zen. Die Stadt geht davon aus, dass die alte
Pögl­stra­ße berech­tigt für den öffent­li­chen Ver­kehr genutzt wird und auch wei­ter zu
nut­zen ist.
Auf Anra­ten der Kanz­lei Graml & Kol­le­gen wird die Stadt wegen der unrecht­mä­ßi­gen
Beschil­de­rung und der ange­droh­ten Sper­rung der Pögl­stra­ße
1. Eine Besei­ti­gungs­an­ord­nung hin­sicht­lich des Schil­des erlas­sen,
2. Wegen der ange­droh­ten Sper­rung eine vor­beu­gen­de Unter­las­sungs­kla­ge
erhe­ben."

 

PM vom 07.10.2017, bei uns ein­ge­gan­gen am 09.10. 9:13 Uhr::

"Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Abens­berg 7.10.17
Bezug PM Wes­ter­may­er 6.10.17 ver­brei­tet in Abens­ber­ger Nach­rich­ten
Sehr geehr­te Damen und Her­ren wir neh­men Bezug auf die PM Wes­ter­may­er vom 6.10.17, die über das Por­tal der FW "Abens­ber­ger Nach­rich­ten" ver­brei­tet wer­den.
Die Behaup­tun­gen in die­ser Mit­tei­lung sind objek­tiv falsch. Sie grei­fen zudem den Bür­ger­meis­ter als Per­son in unzu­tref­fe­der Wei­se an und stel­len Din­ge in den Raum die so nicht halt­bar sind.
Jeder Bür­ger­meis­ter hat die Belan­ge der Stadt und der Bür­ger zu ver­tre­ten. Er ist an Beschlüs­se und Ent­schei­dun­gen der Gre­mi­en, sowie an die Rechts­ord­nung gebun­den. Die­ser Pflicht kommt auch der Bür­ger­meis­ter der Stadt Abens­berg nach.
Anders als von Wes­ter­may­er behaup­tet waren er es, der als ers­ter einen Anwalt kon­sul­tier­te. Das ist sein Recht aber er soll­te bei der Wahr­heit blei­ben.
Alles wei­te­re ibs die Ein­schal­tung einer Kanz­lei durch die Stadt war die zwangs­läu­fi­ge Fol­ge der Vor­ge­hens­wei­se und der For­de­run­gen der Wes­ter­may­er GbR.
Wes­ter­may­er beklagt, dass die Pöglstr nicht mit öffent­li­chen Gel­dern saniert wird, beto­nen aber im glei­chen Atem­zug (falsch) sie sei Pri­vat­stras­se; wie geht das zusam­men?
Wenn Wes­ter­may­er die Tat­sa­che einer wirk­sa­men Wid­mung end­lich ... auch im Inter­es­se der Fa Raab Kar­cher unstrei­ti­gen stel­len wür­de, wird die Stadt natür­lich auch die­se Stra­ße sanie­ren.
Die fal­schen Inhal­te, die in der PM Wes­ter­may­er ent­hal­ten sind wur­den von „Abens­ber­ger Nach­rich­ten“ unge­prüft ver­öf­fent­licht. Inwie­weit das mit den Grund­sät­zen eines ordent­li­chen Jour­na­lis­mus ver­ein­bar ist, kann in Anbe­tracht der ver­ant­wort­li­chen Betrei­ber der Sei­te wohl offen blei­ben.
Wir haben den Ver­fas­ser der PM, Herrn Josef Wes­ter­may­er gebe­ten bis 14.10. 17 Nach­weis über die Rich­tig­keit u.a. fol­gen­der Aus­sa­gen zu füh­ren oder die­se Aus­sa­gen zurück­zu­neh­men.
Aus­zug aus dem Anschrei­ben an Josef Wes­ter­may­er
1. "Am Wochen­en­de ist bekannt­lich kein Rich­ter bezüg­lich einst­wei­li­ger Ver­fü­gung erreich­bar."
2. "Bür­ger­meis­ter Dr Brandl dif­fa­miert unser Unter­neh­men in der Öffent­lich­keit und zeigt kei­ner­lei Kom­pro­miss und Ver­hand­lungs­be­reit­schaft"
Füh­ren Sie kon­kre­ten Nach­weis über die­se Behaup­tun­gen ...
eine inhalt­lich qua­li­fi­zier­te Stel­lung­nah­me zum Ange­bot der Stadt durch die Fa Wes­ter­may­er steht eben­so aus wie die Reak­ti­on auf nach­weis­lich mehr­fach ange­bo­te­ne Gesprä­che.
3. Ohne Ver­mitt­lung durch Herrn Neu­mey­er und Dr. Brandl hät­ten sie die Grund­stü­cke nicht bekom­men. Dies nur als Fest­stel­lung.
4. Hin­sicht­lich der neu­en P u R Anla­ge haben sie und ihr "Bera­ter" selbst die Ent­behr­lich­keit der Flä­che geäu­ßert. Was sie bewusst unter­schla­gen: Ihnen wür­de im Gegen­zug zuge­sagt, dass die Stadt für die Ver­le­gung der Pöglstr im west­li­chen Ver­knüp­fungs­be­reich sowie die Schaf­fung neu­er öffent­li­cher Park­plät­ze die kom­plet­ten Kos­ten über­nimmt. Auch das zur Klar­stel­lung.
5. Legen sie das angeb­li­che Pro­to­koll des LRA vor, aus dem her­vor­geht, dass die Fa Wes­ter­may­er "ein Ange­bot zur Ver­le­gungs­lö­sung machen soll, das zumin­dest zu Guns­ten der Fa Wes­ter­may­er kos­ten­neu­tral sein soll."
Die Rich­tig­keit die­ser behaup­te­ten Aus­sa­ge bit­te ich zusätz­lich von Frau Heu­ber­ger und Herrn Pilz, die am Gespräch teil­ge­nom­men haben bestä­ti­gen zu las­sen.
6. Wann kon­kret haben sie Akten­ein­sicht bei mir bean­tragt und die­se nicht erhal­ten?
7. Bele­gen sie den von Ihnen angeb­lich ange­bo­te­nen Raten­kauf mit Kauf­op­ti­on für die Stadt inkl. einer nach­voll­zieh­ba­ren Kal­ku­la­ti­on. Legen sie das schrift­li­che Ange­bot mit Datum bit­te vor.
8. Bele­gen sie die Behaup­tung .., "der Bür­ger­meis­ter ver­sucht immer wie­der den Preis zu dik­tie­ren."
Neh­men sie zur Kennt­nis, dass ich als Ver­tre­ter der Stadt das for­mu­lie­re was mit den Frak­tio­nen abge­spro­chen ist und was ibs. die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen zulas­sen.
Wir erset­zen ger­ne den von Ihnen bezahl­ten Preis. Wir haben mehr­fach gebe­ten die­sen offen­zu­le­gen und wer­den dar­auf auch in den von Ihnen pro­vo­zier­ten Ver­fah­ren bestehen. Es wird sich dabei her­aus­stel­len, dass sie 80€ bezahlt haben, ihren For­de­run­gen zu Las­ten der Steu­er­zah­ler aber rund 180€ zu Grun­de legen.
9. "Gewer­be­grund­stü­cke in Gaden wer­den ohne Anschluss­kos­ten ange­bo­ten."
Bele­gen sie das. Das ist falsch, was sie wis­sen müs­sen.
10. Sie set­zen bei ihrer Preis­fin­dung den Wert von Gewer­be­grund­stü­cken, Stra­ßen­grund­stü­cken und Wohn­bau­grund­stü­cken gleich.
Bele­gen sie, dass der Wert des von Ihnen genann­ten Grund­stücks zur Wohn­be­bau­ung in der Regens­bur­ger Str. nach sach­li­chen und objek­ti­ven Kri­te­ri­en mit dem Wert der Pögl­stra­ße oder der bahn­sei­ti­gen Gewer­be­flä­che über­ein­stimmt.
Auf die für sie besorg­ten, schrift­li­chen Wert­ta­xie­run­gen des Gut­ach­ter­aus­schus­ses 10€ Stra­ße, 40€ Gewer­be­flä­che ver­wei­se ich.
Legen sie in die­sem Kon­text den aktu­el­len Ver­kaufs­preis der Indus­trie- und Gewer­be­flä­chen in Gaden mit und ohne Erschlies­sungs­kos­ten vor
11. Bele­gen sie ihre Behaup­tung durch Vor­la­ge des (falls die Behaup­tung stimmt sicher vor­han­de­nen) schrift­li­chen Ange­bo­tes in dem ich angeb­lich für ein rund 2600qm gro­ßes Grund­stück in der Regens­bur­ger Str. ein vier­mal grö­ße­res in
Gaden gebo­ten habe. Die­ses Ange­bot gibt es nicht!
12. "Ande­rer­seits stellt der Bür­ger­meis­ter groß­zü­gig einem Par­tei­freund auf dem ehe­ma­li­gen Kroiss Grund­stück 8 Stell­plät­ze zur Ver­fü­gung die die­ser für sei­ne Woh­nun­gen im Bahn­hofs­ge­bäu­de benö­tigt."
Bele­gen sie die­se Behaup­tung durch geeig­ne­te Unter­la­gen. Sie ist voll­in­halt­lich falsch.
13. "Stadt und Bgm haben es ver­säumt Grund­stü­cke in Bahn­hofs­nä­he zu beschaf­fen."
Bele­gen sie die­se Behaup­tung, sie ist falsch.
Die Stadt hat in erheb­li­chem Umfang Flä­chen nörd­lich und süd­lich der Bahn erwor­ben. Auf den Erwerb des von Ihnen gekauf­ten Are­als haben wir zu ihren Guns­ten ver­zich­tet, auch wir hät­ten ein Gebot plat­zie­ren kön­nen. Hät­ten wir gewusst, wie sie sich ver­hal­ten wäre das auch gesche­hen.
Zur Klar­stel­lung: Lei­der bestand anders als von Ihnen unzu­tref­fend behaup­tet kein Vor­kaufs­recht für ihre Flä­chen.
14. "Wes­ter­may­er soll­te gezwun­gen wer­den die Park­platz­not am Bahn­hof zu behe­ben."
Bele­gen sie die Aus­sa­ge
15. "Die Fol­ge die­ser mehr als zwei Jahr­zehn­te auf­recht erhal­te­nen Fehl­in­for­ma­ti­on".
Sie stel­len eine mehr als zwei Jahr­zehn­te auf­recht erhal­te­ne Fehl­in­for­ma­ti­on in den Raum.
Bele­gen sie, dass Herr Schmid oder ich vor 2017 Kennt­nis von dem (feh­ler­haf­ten) Bescheid des LRA aus 1987 hat­ten.
16. "Das streit­süch­ti­ge Ver­hal­ten des Bür­ger­meis­ters führt bei fast jeder grö­ße­ren Bau­maß­nah­men zu enor­men zeit­li­chen Ver­zö­ge­run­gen durch gericht­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen."
Bele­gen sie die Bau­maß­nah­men und die Gerichts­ver­fah­ren.
Sofern ihre Aus­sa­ge kor­rekt ist, dürf­te es Ins­be­son­de­re in Sachen Kuchlbau­er und Bau­maß­nah­men in der Innen­stadt für sie kein Pro­blem sein die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer um ent­spre­chen­de schrift­li­che Bestä­ti­gun­gen zu bit­ten, dass Ver­zö­ge­run­gen oder, die von Ihnen behaup­te­ten Gerichts­ver­fah­ren tat­säch­lich vor­han­den waren und wenn, aus­schließ­lich von mir ver­ur­sacht
waren.
17. Bele­gen Sie, dass die Stadt für die Esso Kroiss Flä­che 180€ bezahlt hat. Das ist falsch.
Soll­ten Ihnen die­se Nach­wei­se nicht inner­halb der gesetz­ten Frist gelin­gen bit­te ich höf­lich um schrift­li­che Rich­tig­stel­lung.
Ob sie sich dem Gebot der Höf­lich­keit ent­spre­chend zu einer Ent­schul­di­gung durch­rin­gen kön­nen bleibt abzu­war­ten.
mit freund­li­chen Grü­ßen
Dr. Brandl
7.10.17"

 

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